Herausforderung: Ad-Hoc Videokonferenzen

Datum: 19.03.2020

#stayathome
Aktuell ist es in aller Munde: Remote Work, Home Office, Mobile Work oder eben Telearbeit. Herausforderung für zahlreiche Firmen mit denen ich in den letzten Tagen sprechen durfte: Jetzt mal eben schnell eine skalierbare IT-Infrastruktur zu schaffen, mit der verteilte Teams erfolgreich und effektiv zusammenarbeiten können.

Während Mobile Work für einige Firmen der de-facto Standard ist, scheitern andere an dieser großen Herausforderung. Bei gridscale arbeiten wir seit fast sechs Jahren in verteilten Teams. Wir nutzen Videotelefonie für Besprechungen und Kundentermine, wir kommunizieren mittels Chat-Anwendungen und treffen uns sogar in unserer Küche zum Remote-Kaffee.

Neben dem Abhalten von Besprechungen und der Grundlage für entfernte Zusammenarbeit in Teams gibt es aber auch weitere Aspekte, die wir in den letzten Jahren bei gridscale gelernt haben. So ist es auch in der entfernten Zusammenarbeit sehr wichtig den sozialen Aspekt, also das Miteinander zu erhalten.

Wir haben für uns unterschiedlichste Wege gefunden, um dieses soziale Miteinander in unserer Unternehmenskultur zu verankern. So laden wir uns regelmäßig gegenseitig zu Remote-Kaffee ein oder Lunchen remote zusammen. Dass selbst unser wöchentliches All-Hands keine besondere Herausforderung ist, illustriert folgender Screenshot des vergangenen Montags 🙂

Unsere Lösung ohne Vendor Lock-In

Wer die Nachrichten verfolgt kann sehen, dass sich die Anbieter unterschiedlichster Lösungen gerade ein Wettrennen liefern, Lösungen für die entfernte Zusammenarbeit bereitzustellen. Hinter den Kulissen jedoch – und darüber spricht nahezu niemand – geht es um ein knallhartes Geschäft.

Die Notlage vieler Unternehmen wird nun ausgenutzt, möglichst schnell einen Lock-In Effekt beim “Kunden” zu realisieren. Unserer Beobachtung nach geraten Aspekte, wie die digitale Souveränität dabei völlig unter die Räder.

Als Infrastruktur-Anbieter verfolgen wir als eines unser Paradigmen, dass wir unseren Kunden Lösungen ohne Vendor Lock-In anbieten. Als gridscale setzen wir auf offene Schnittstellen und Lösungen, die im Quelltext (Open Source) verfügbar sind. Für uns steht der Erhalt der Digitalen Souveränität des Kunden im Vordergrund.

Um die effiziente Kommunikation in diesen Tagen zu ermöglichen, hat unser Produktteam auf dem gridscale-Marketplace die Applikation Jitsi Meet bereitgestellt. Mittels dieser virtuellen Appliance kann sich jedes Unternehmen schnell und einfach einen eigenen Chat- und Videokonferenz Server installieren.

Die Installation geschieht wie gewohnt mit zwei Klicks. Im Vordergrund steht die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung eines Kommunikationsmittels, ohne sich mit den technischen Details beschäftigen zu müssen.

Jitsi Meet ist eine bekannte Open Source Lösung und hat u.a. 2017 auch den von der CH Open verliehenen DINAcon Award bekommen.


Henrik Hasenkamp

Henrik Hasenkamp | CEO - Strategie & Partner
Henrik übernimmt die Rolle des CEO bei gridscale. Er verantwortet damit vorwiegend den strategischen Unternehmensaufbau und wichtige Partnerschaften. Henrik bringt 15 Jahre Erfahrung aus der Hosting-Industrie in gridscale ein. Er verantwortete zuletzt als Markengeschäftsführer bei einem der größten europäischen Hosting-Unternehmen die internationale Neuausrichtung des dedizierten Server-Hosting-Geschäfts.

Zurück zur Übersicht