Media Ventures: Wenn das Rechenzentrum immer leerer wird


Webseite:
mediaventures.de
Branche:
Medienunternehmen
Verwendete Produkte:
  • Virtual Machines
  • Windows Server
  • Private Netzwerke
  • Snapshots
Kundensysteme auf gridscale:
  • Komplexe Windows-Infrastrukturen
  • SQL-Server
Über die media ventures:

Die media ventures GmbH ist eine private im Jahr 2000 gegründete Kapitalbeteiligungsgesellschaft des Medienunternehmers Dirk Ströer mit Sitz in Köln. Media ventures fördert den Aufbau innovativer Geschäftsmodelle und erschließt neue Märkte und Geschäftsfelder in den Bereichen Technologie, Media, Telekommunikation und eCommerce. Media ventures öffnet Unternehmertalenten den Zugang zu einem führenden Medienunternehmen und stellt sein umfangreiches Netzwerk zur Verfügung. Dabei begleitet media ventures Unternehmer von der Gründung über die Wachstumsphase bis zur Unternehmensreife. Dabei konzentrieren sie sich auf den europäischen Raum mit Schwerpunkt Deutschland, branchenunabhängig und mit breitem Marktfokus.

In einigen Jahren haben wir dann ein vollständig leeres Rechenzentrum, ohne dass unsere Kunden einen Unterschied bemerken.

Carsten Probst, IT-Leiter, media ventures GmbH
Herausforderung

Das Geschäft der Beteiligungsgesellschaft des Medienunternehmers Dirk Ströer besteht darin, andere Geschäftsmodelle zu unterstützen – mit Geld, aber auch mit Dienstleistungen. Da CEO Dirk Ströer in erster Linie an Investitionen in Technologie, Media, Telekommunikation und eCommerce interessiert ist, sind IT-Services besonders wichtig. So treten die entsprechenden Services gleichberechtigt neben Buchhaltung, Controlling oder Rechtsberatung.

Der ICT-Anteil im Unternehmen wächst stetig, so dass sich Carsten Probst, IT-Leiter der GmbH eines Tages eine naheliegende Frage stellte: „Gehört der Betrieb von Servern eigentlich zu unserer Kernkompetenz?” Seine Antwort: Nein. „Eigentlich bieten wir ein vielfältiges Portfolio für unsere Unternehmen an, vom Gründer-Coaching über die Buchhaltung bis hin zu IT-Services.” Die IT-Abteilung von Media Ventures treibt einen erheblichen Aufwand, um die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Zu den Kunden von Media Ventures gehören diverse Digitalunternehmen, wie eine Cloud-basierte Musik-Produktions-, und eine Live-Video-Plattform sowie weitere Unternehmen aus den Bereichen Online-Dating, eCommerce und Medizintechnik.

Und im Zuge dieser Erkenntnis war klar, dass man bei media ventures eine Lösung benötigt, die einem hilft, sich wieder auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren und die IT-Abteilung zu entlasten.

Lösung

„Unsere Kunden merken nicht viel von der Komplexität der IT-Leistungen, wir bieten ihnen ausschließlich Managed Services an”, beschreibt Carsten Probst die Vorgehensweise von media ventures. Da gibt es beispielsweise den recht typischen Fall eines Kunden, der die technologische Infrastruktur für eine spezielle Marketing-Aktion haben möchte – aber bitte sofort. Es gibt dafür standardisierte Lösungen, die auch Carsten Probst anbieten kann: „Zwei bis drei Server hinter einem Load Balancer, eine Datenbank und eine ElasticSearch-Instanz.” Managed Services bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Kunde bestellt und der IT-Dienstleister liefert.

Der Kunde nutzt nun einfach die entsprechenden Anwendungen, setzt Landing Pages auf, schickt Newsletter in die Online-Welt und wartet auf den Rücklauf. Anschließend kann er die erreichten Leads auswerten und in seine Hauptsysteme überführen. Der gesamte technologische Unterbau ist dabei unsichtbar, die technischen Details zweitrangig. „Genau das war der Ansatzpunkt für unser Konzept Datacenter 2.0”, sagt Carsten Probst. „Wir planten ein virtualisiertes Rechenzentrum, mit dem wir alle Anforderungen unserer Kunden wie bisher erfüllen, aber mit reduzierter technischer Komplexität.”

Die ideale Umsetzung für dieses Konzept ist „Infrastructure as a Service (IaaS)”, der Aufbau eines virtuellen Rechenzentrums in der Cloud. An dieser Stelle kommt der Infrastrukturanbieter gridscale aus Köln ins Spiel, denn er bietet genau die richtigen Services für die Anforderungen von Media Ventures. Zum Beispiel die oben erwähnte Marketing-Aktion: Die notwendigen Server und Tools werden nicht mehr selbst installiert, sondern im Kundenportal von gridscale zusammengestellt. Server sind innerhalb von Minuten per Mausklick konfiguriert und die darauf aufsetzenden Anwendungen laufen nach wenigen Stunden. Ein enormer Geschwindigkeitsvorteil, wie Carsten Probst betont: „Ein klassischer Hosting-Anbieter braucht dafür unserer Erfahrung nach mehrere Tage Vorlauf.”

Warum gridscale?

Doch nicht nur die deutlich agilere Vorgehensweise bei der Bereitstellung von IT-Services hat Probst überzeugt. Der Infrastrukturanbieter konnte alle wichtigen Anforderungen erfüllen. So ist vor allem die Mandantenfähigkeit der einzelnen Infrastruktur-Lösungen entscheidend. Sie sorgt dafür, dass Daten und Anwendungen der Einzelunternehmen strikt voneinander getrennt sind. Das Whitelabel Partner Panel versetzt media ventures in die Lage ihre Projekte und Kunden logisch und kommerziell zu segmentieren und zu kapseln und somit auch zu verwalten. „Nur auf diese Weise können wir unseren Kunden Shared Services bereitstellen, etwa für E-Mails. Das senkt auf unserer Seite den Aufwand für die Konfiguration, wirkt auf Nutzerseite aber wie ein eigener Server”, erklärt Carsten Probst. Mit dem Partner Panel können direkte IT Kosten ohne Aufwand direkt den Kostenstellen der Mandanten zugeordnet werden.

Ein weiterer Punkt ist die viel zitierte Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Die Kunden von Media Ventures bevorzugen einen Service, bei dem alle Daten ausschließlich in Deutschland gespeichert werden. Darüber hinaus konnte gridscale der Kölner Beteiligungsgesellschaft auch Services bieten, die bisher nur händisch und damit sehr umständlich umzusetzen waren. So gibt es beispielsweise eine einfache Integration von „Let’s Encrypt”, die die Erstellung und Einrichtung von Zertifikaten für verschlüsselte Websites vollständig automatisiert. Darüber hinaus werden alle Daten verschlüsselt gespeichert und die bestehende On-Premise-Infrastruktur wird mit einem VPN integriert.

Vor allem die sehr einfache Bedienung und das hohe Automatisierungsniveau haben media ventures davon überzeugt, Zug um Zug die gesamte IT-Infrastruktur in die gridscale-Cloud zu verschieben. Das erste Projekt war der Relaunch der Website. Anschließend wurden einige Kundenprojekte umgesetzt und ein neues Dokumentenmanagement eingeführt – ausschließlich in der Cloud. Bereits jetzt werden neue IT-Projekte nicht mehr on premise umgesetzt und in Kürze beginnt das Verschieben der gesamten Infrastruktur in die Cloud. Carsten Probst: „In einigen Jahren haben wir dann ein vollständig leeres Rechenzentrum, ohne dass unsere Kunden einen Unterschied bemerken.”

 

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