Big Data

vom gridscale Team

Was ist Big Data?

Zu den wertvollsten Rohstoffen unserer Zeit gehören zweifelsohne Daten. In nur 10 Minuten werden heutzutage mehr Daten gesammelt, als in der gesamten Menschheitsgeschichte jemals zuvor.  Durchgehend werden Daten erhoben und müssen entsprechend verarbeitet werden. Das Instrument, mit dem dies geschieht heißt Big Data.

Die Definition von Big Data

Big Data ist ein Begriff, der in der Wirtschaft, der IT-Branche und im Marketing immer wieder vorkommt. Zur Bedeutung von Big Data findet man verschiedene Erklärungen und Definitionen. Im Wesentlichen werden dabei zwei Aspekte in einem Begriff zusammengefasst. Das sind zum einen die immer stärker anwachsenden Datenberge und zum anderen die entsprechenden IT-Lösungen und Systeme, die dazu benötigt werden, um mit der Datenflut zu Recht zu kommen und diese zu verarbeiten. Big Data ist sozusagen die große Kunst, um mit der riesigen Flut von Massendaten umzugehen und diese  im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und auch politischen Bereich sinnvoll zu nutzen. Big Data beinhaltet also alle Maßnahmen, die es ermöglichen Massendaten zu erheben und zu verarbeiten und diese analytisch zu verwerten.

Big Data ermöglicht der Wirtschaft ungeahnte Möglichkeiten

Die Unternehmen von heute können mithilfe immer neuer Analysewerkzeuge neue Geschäftsmodelle, neue Produkte und neue Services entwickeln, um damit ganz neue Märkte zu eröffnen. Neue Entwicklungen und Trends können vorhergesagt und erkannt werden und daraus neue Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Neue Verhaltensmuster können zeitnah erkannt werden und den Kunden so genau die Produkte präsentiert werden, die sie aktuell gerade benötigen.

Big Data ermöglicht Unternehmen Zielgruppen klar und schnell zu erkennen und deren Wünsche, Bedürfnisse und Absichten zu erahnen. Durch das frühzeitige Erkennen von Trends und Bedürfnissen eröffnet sich für Unternehmen ein ganz klarer Wettbewerbsvorteil. Deshalb sammeln Unternehmen zunehmend mehr Daten von Geschäftspartnern und Lieferanten, aber auch von ganzen Märkten und insbesondere von ihren Kunden.

Nahezu unüberschaubare Datenquellen

Big Data beinhaltet eine nahezu unüberschaubare Flut von strukturierten und unstrukturierten Daten. Diese Informationen stammen aus den vielfältigen Quellen der zunehmenden Vernetzung und (mobilen) Internetnutzung. ERP- und CRM-Systeme liefern eine Vielzahl von Informationen beim Onlineshopping, durch Serviceanfragen bei Dienstleistern und Händlern und vielem mehr. Daneben sind Social Media Plattformen die zweite wichtige Datenquelle. Alle nur denkbaren Aktivitäten im Netz liefern durchgehend Informationen zu Personen, deren Bedürfnissen und deren Umfeld. Darüber hinaus liefern Sensoren und RFID Chips, Suchanfragen und Webseitenaufrufe, Logdaten von IT-Systemen und M2M (Machine-to-Machine-Kommunikation) weitere Daten, die allesamt gesammelt und analysiert werden und letztendlich dazu dienen, exakt auf den Nutzer zugeschnittene und ganz individuelle Angebote zu entwickeln.

Die Cloud bietet die Analysewerkzeuge

Schon längst sind Analyse und Verarbeitung der ständig wachsenden Datenflut nicht nur für die großen Unternehmen von großem Interesse. Stattdessen haben auch mittelständische und kleine Unternehmen längst die gewinnbringenden Chancen der Datenverarbeitung  für sich erkannt und sind daran interessiert Big Data zu nutzen.

Zwar kann die stark anwachsende Datenmenge durch immer größer werdende Rechner und Datenspeicher immer besser erfasst und ausgewertet werden, doch die Anschaffung derartiger Systeme kommt für viele Unternehmen nicht in Betracht. Hier kommen Cloud Hosting Anbieter infrage, die auch kleinen und mittelständischen Unternehmen eine virtualisierte Infrastruktur zur Verfügung stellen, mit der auch diese Big Data kostengünstig nutzen können.