Unsere Erfahrungen mit der HTC VIVE

Datum: 29.06.2016

Ich glaub ich stehe im All! Die Zukunft des Gamings hat unser Büro erreicht: Die HTC VIVE Brille ist da!

Endlich – die HTC VIVE hat nun auch den Weg in unser Büro gefunden. Nach ausgiebigen Tests unseres Teams, ziehen wir nun unser Fazit!

Es Klingelt an der Tür, wir öffnen sie und der freundliche Herr des Kurierdienstes unseres Vertrauens steht vor der Tür. Die Freude war groß, denn das neue Spielzeug wurde bereits sehnsüchtig erwartet. Bevor der Spaß allerdings so richtig losgehen konnte, musste das gute Stück erst einmal angeschlossen werden. Treu dem Motto “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen” sollte man für die Einrichtung der HTC VIVE Brille wenigstens eine Stunde kalkulieren.

„Unsere Hände zittern…“

Zugegeben, für das Setup ist ein wenig technisches Verständnis nicht verkehrt, der Spaß wird aber auch währenddessen nicht unbedingt gebremst. Nachdem wir die Lighthouses, die die Bewegung  des HMD-Trägers in die Realität übersetzen, positioniert haben, wird der Raum vermessen. Nach dieser Einrichtung kann es auch direkt losgehen. Die Spannung steigt so sehr, dass wir Lose darüber entscheiden lassen, wer denn zuerst in die virtuelle Realität abtauchen wird.

“PURE BEGEISTERUNG”

Nachdem Aufbau und Einrichtung abgeschlossen waren, geht es los. Man benötigt ein paar Momente um sich an die künstliche Realität zu gewöhnen. Sobald die Kollegen den Griff dann aber einmal raus hatten, waren sie nicht mehr davon los zu bekommen. Die Zeit verlor genau so an Bedeutung, wie das Gefühl im Büro zu sein. Aus der Perspektive des Spielers wirkte ja noch alles ganz “normal”, aus der Sicht der Zuschauer im Raum allerdings schon ziemlich gewöhnungsbedürftig. Das lag mitunter daran, das niemand sieht, was der Spieler unter seiner Brille sieht. Die pure Begeisterung machte sich breit.

“SPACE PIRATE TRAINER” ist eines der mitgelieferten Demos und gibt dem User schon einen tolle Eindruck davon, was ihn zukünftig alles erwartet. Man merkt sofort: Mit dem traditionellen Gaming hat das nur noch wenig zu tun. Wo man bisher gemütlich auf der Couch saß, steht man heute frei im Raum und kommt ganz schön ins schwitzen. Voller Körpereinsatz ist gefragt.

“IN THE GAME” bekommt dabei eine ganz neue Bedeutung. Das unendliche Raumgefühl, das Gefühl Teil dieser virtuellen Welt zu sein, ist unglaublich. Nach einer Weile schwindet dieses Gefühl allerdings aufgrund der limitierten Raumgröße. Die mitgelieferten Demos bieten dennoch genug Abwechslung um sich ein Gefühl unterschiedlicher Anwendungen zu machen. Von Arcade-Shooter bis Tech-Demos über Minispiele ist alles dabei und bietet abwechslungsreichen Spaß.

Das einzige was den Spaß ein wenig bremst, ist das so genannte Locomotion-Problem. Wie bewege ich mich in der virtuellen-Welt fort? Bei HTC VIVE heißt die Lösung Teleportation. Dass heißt, der Spieler markiert einen Punkt im Spiel, an welchen er sich dann teleportieren kann. Damit versuchen die Entwickler vor allem die Gefahr der Übelkeit zu umgehen. Denn unser Gehirn kommt nicht so gut damit klar, wenn sich die Bewegungen in der VR von den Bewegungen im realen Raum unterscheiden.

“BRAUCHT MAN DAS?”

Mit circa 1500€ ist die HTC VIVE ganz sicher kein Schnäppchen. Aber sie bietet schon jetzt einen eindrucksvollen Einblick in die Zukunft der Videospiele. Obwohl die Technik noch nicht völlig ausgereift ist, hatte unser Team einen Heidenspaß. Wir sind davon überzeugt, das sich diese Technik durchsetzten wird und uns zukünftig eine große Menge neuer Möglichkeiten eröffnen wird – nicht nur in der Spielewelt.

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